Debitoren- und Kreditorenlaufzeit Cheatsheet

Die Debitorenlaufzeit gibt an, wie viele Tage es dauert bis Debitoren ihre Rechnungen beim untersuchten Unternehmen begleichen. Dahingegen gibt die Kreditorenlaufzeit an, wie lange es dauert bis das untersuchte Unternehmen seine Schulden bei Lieferanten begleicht.

Debitorenlaufzeit

Je später Kunden ihre Rechnungen begleichen, desto später steht das Geld dem Unternehmen zur Verfügung. Dies macht sich beispielsweise in einem reduzierten operativen Cashflow sichtbar.

Damit Kunden ihre Rechnungen möglichst schnell zahlen, praktizieren Unternehmen ein Forderungsmanagement. Dieses umfasst verschiedene Maßnahmen, die Kunden zu einer schnellen Zahlung bewegen sollen.

Eine hohe Debitorenlaufzeit kann darauf hindeuten, dass das Forderungsmanagement unzureichend funktioniert.

Kreditorenlaufzeit

Je später Unternehmen ihre eigenen Rechnungen bezahlen, desto länger steht ihnen zinsloses Kapital zur Verfügung. Dementsprechend ist eine möglichst hohe Kreditorenlaufzeit wünschenswert.

Interpretation

Die Debitorenlaufzeit sollte möglichst gering sein.

Die Kreditorenlaufzeit sollte möglichst hoch sein.

Unternehmen sollten anstreben, eine höhere Kreditoren- als Debitorenlaufzeit zu haben.

Hinweis: Die obigen Informationen wurden nach bestem Wissen und Gewissen zusammengestellt. Da Cheatsheets aber ein Thema nur verkürzt wiedergeben können und auch wir Fehler machen können, solltest du dich darüber hinaus immer zusätzlich selbstständig informieren. Falls du der Meinung bist, dass der obigen Text inhaltliche Fehler enthält, kannst du uns das hier mitteilen.
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